AKROBATIK UND TANZ AUS CHINA
Traditionelle und moderne chinesische Bühnenkunst - Atemberaubende Akrobatik und ausdrucksstarker Tanz
PROGRAMM
1. Akrobatik „Kopftechnik – Geschicktes Spiel mit Blumentöpfen“ + Interaktion (Austausch mit Publikum)
Künstler: Li Jie
2. Tanztrio „Theater auf dem Land“
Künstlerinnen: Chu Mengjia, Wang Lianghao, Lu Yongji
3. Akrobatik „Fußtreten von Ölpapier-Regenschirmen “+ Interaktion
Künstlerinnen: Sun Zhan, Yang Yilin, Huang Ting, Li Jie
4. Solotanz „Seele der Qin-Terrakotten“
Künstler: Wang Lianghao
5. Akrobatik-Duett „Kranichtanz am Poyang-See“
Künstlerinnen: Huang Ting, Li Xiang
6. Akrobatik „Bechertreten auf Hochrad“ + Interaktion
Künstlerin: Yang Yilin
7. Männliches Tanzduett
„Operncharme aus Jiangxi“ + Interaktion
Künstler: Wang Lianghao, Lu Yongji
8. Weiblicher Solotanz „Blütenpracht“ + Interaktion
Künstlerin: Chu Mengjia
Am 11. September war das Jiangxi Song Dance Theatre aus Nanchang mit seinem Programm „Akrobatik und Tanz aus China“ zu Gast im Lottoforum Petrisberg. Rund 200 Besucherinnen und Besucher kamen zu der vom Konfuzius Institut Trier veranstalteten Aufführung.
(Siehe dazu die Bilder in der Slideshow!)
Bereits vor Beginn bereiteten sich die Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne auf den Abend vor. Wenig später begann ein vielseitiges Programm, in dem sich Akrobatik und unterschiedliche Tanzformen abwechselten.
Den Auftakt machte die Akrobatik „Kopftechnik – Geschicktes Spiel mit Blumentöpfen“. Der dabei verwendete Porzellantopf wiegt rund 4,5 Kilogramm. Bevor die eigentliche Akrobatik begann, zeigte der Künstler den Topf dem Publikum, sodass die Zuschauerinnen und Zuschauer ihn aus nächster Nähe betrachten und sich selbst einen Eindruck von seiner Größe und seinem Gewicht verschaffen konnten. Anschließend balancierte der Künstler den schweren Porzellantopf auf Kopf und Körper, warf ihn in die Luft und fing ihn in unterschiedlichen Bewegungsfolgen wieder auf.
Bei „Fußtreten von Ölpapier-Regenschirmen“ ließen die Künstlerinnen, auf dem Rücken liegend, mehrere traditionelle Ölpapier-Regenschirme gleichzeitig mit den Füßen rotieren. Eine ganz andere Form der Balance zeigte „Bechertreten auf Hochrad“: Auf einem Hochrad beförderte die Künstlerin Becher mit gezielten Fußbewegungen nach oben und fing sie auf dem Kopf auf.
Zwischen den Akrobatiknummern wechselte das Programm immer wieder zum Tanz. Im Solotanz „Seele der Qin-Terrakotten“ griff der Tänzer die Figuren der Terrakotta-Armee als Motiv auf und setzte deren kraftvolle und ruhige Haltung in Bewegung um. Das Akrobatik-Duett „Kranichtanz am Poyang-See“ verband akrobatische Elemente mit fließenden Bewegungen und Motiven, die von der Landschaft und den Kranichen am Poyang-See in Jiangxi inspiriert waren.
Mit dem männlichen Tanzduett „Operncharme aus Jiangxi“ und Solo- und Gruppentänzen zeigte das Ensemble weitere Seiten seines Repertoires. Dabei fanden Elemente der chinesischen Oper ebenso ihren Platz wie traditionelle Motive und zeitgenössische tänzerische Ausdrucksformen.
Nicht alles spielte sich an diesem Abend auf der Bühne ab. Die Künstlerinnen und Künstler gingen auch ins Publikum und brachten einzelne Darbietungen ganz nah an die Zuschauerinnen und Zuschauer heran. Bei einer Mitmachaktion waren anschließend die Gäste selbst gefragt: Einige von ihnen kamen auf die Bühne und probierten unter Anleitung einfache akrobatische Übungen aus.
Nach etwas mehr als einer Stunde endete das Bühnenprogramm, doch viele Besucherinnen und Besucher blieben noch. Im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern wollten sie unter anderem wissen, wie die akrobatischen Nummern trainiert werden und wie der Berufsalltag der Künstlerinnen und Künstler aussieht. So klang der Abend bei persönlichen Gesprächen und Begegnungen im Lottoforum aus.