Müssen wir für große politische Analysen erst in die Hauptstadt reisen? Keineswegs! Sparen Sie sich das Ticket nach Berlin und machen Sie es sich stattdessen bequem: Wir laden Sie herzlich zu dem hybriden Vortragsabend, des Konfuzius Instiutes an der freien Universität Berlin, mit Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl ein, den Sie ganz entspannt vom Sofa aus genießen können.
„China zwischen Konfuzianismus, Marxismus und Demokratie: Die Welt als gemeinschaftlicher Besitz“
Am Montag, den 29. Juni 2026, um 18:15 Uhr widmet sich unser emeritierter Professor für Sinologie den großen Fragen chinesischer Staatskunst. Die konfuzianische Tradition prägt China seit 2.500 Jahren – ähnlich tiefgreifend, wie das Christentum unsere europäische Identität geformt hat.
Prof. Pohl nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Konzepte, die China bis heute bewegen: Von der „Harmonie“ (he) über das „Volk als Basis“ (min ben) bis hin zur spannenden Frage, wie diese alten Traditionen mit dem Marxismus chinesischer Prägung – und modernen westlichen Demokratievorstellungen – zusammenpassen. Ist Chinas heutiges Staatswesen vielleicht eine Meritokratie alter Schule? Und welche Rolle spielt das Ideal „Die Welt gehört allen gemeinschaftlich“ (tianxia wei gong) in der heutigen Zeit? |